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Eiche, Hainbuche, Buche: welche Holzart für welchen Ofen?

Verschiedene Holzarten nebeneinander

Diese Frage bekommen wir zehnmal pro Woche. Die Antwort hängt weniger von Ihrem Geschmack ab als von Ihrem Gerät und Ihrem Heizrhythmus. So beraten wir am Tresen.

Die Zahlen, auf die es ankommt

Holzart Darrdichte Anheizen Glutdauer
Hainbuche 830 kg/m³ Schnell Sehr lang
Eiche 750 kg/m³ Langsam Sehr lang
Rotbuche 710 kg/m³ Sehr schnell Mittel
Fichte 430 kg/m³ Sofort Kurz

Moderner Kaminofen (7 bis 10 kW)

Diese Geräte arbeiten in kurzen Zyklen und müssen schnell auf Temperatur kommen, damit die Sekundärverbrennung zündet. Hainbuche-Buche zum Anheizen, Eiche für die Abendcharge. Länge 25 oder 33 cm je nach Feuerraum.

Kamineinsatz

Hier ist Hainbuche die beste Wahl: hohe, helle Flamme ohne Funkenflug. Das zählt, wenn man das Feuer durch eine Scheibe betrachtet. Nadelholz meiden, es verschmutzt die Scheibe in wenigen Abbränden.

Scheitholzkessel

Absoluter Vorrang für Dichte und Gleichmäßigkeit: Eiche in 50 cm, ohne Kompromiss. Der Wirkungsgrad hängt direkt von der Konstanz der Charge ab.

Offener Kamin

Von Natur aus schlechter Wirkungsgrad (10 bis 15 %), aber darum geht es hier nicht. Hainbuche ohne Funkenflug ist am sichersten. Nadelholz strikt vermeiden.

Speicherofen

Eine einzige, sehr intensive Charge, ein- bis zweimal täglich. Es braucht Holz, das schnell viel Energie freisetzt: Buche und Hainbuche, fein gespalten, in 33 cm.

Unsere Standardempfehlung

Wer nicht mehrere Stapel verwalten will: zwei Drittel Eiche, ein Drittel Hainbuche. Das funktioniert in nahezu allen geschlossenen Geräten — und genau das ist die Zusammensetzung unserer Hartlaubholz-Mischung.